Wie Ubisoft Realismus im Spiel erschafft

Ghost Recond: Wildlands ist ein Spiel, auf das ich mich absolut freue. The Division in tatsächlicher Open World und mit gutem Wetter. Und auf Tom Clancy Material basierende Spiele haben üblicherweise einen – für mich – sehr attraktiven Hang zur Realität. Was gibt es aktuell für Waffen & Equipment. Keine Laserwaffen oder Ionen-Blaster. Und taktische Shooter finde ich ohnehin grandios. Es gibt also seit dem ersten Trailer fast nichts, worauf ich mich mehr freue, als Ghost Recon: Wildlands.

Auf dem diesjährigen DICE Summit Talk kamen neue Informationen zur Erstellung des AAA Titels heraus. So wurde bekannt gegeben, dass die Entwickler mit einer Elite Einheit der bolivianischen (ja, so schreibt man das korrekt) Armee trainiert. Wer es verpasst hatte: Wildlands spielt in Bolivien.

Das Training war Teil der Recherche für das Spiel. Ubisoft verspricht sich dadurch ein besseres Verständnis der lokalen Gegebenheiten und der kulturelle Eigenheiten. Das Training dauerte nach Angaben eine Woche, fand im Jungle statt und die Entwickler waren unter anderem beim Verbrennen von Kokain-Laboren dabei. Ubisoft’s VP of Editorial Tommy Francois sagte dazu:

When you create a world, I think it’s actually a trap to only read books. It needs to start with our own immersion. How do we do this? We go smell the grass. We have to get out from behind our computers.

Es ist nicht das erste mal, dass Ubisoft über das Wikipedia Artikel lesen hinaus geht. Die Entwickler von Far Cry 4 verbrachten Zeit in Nepal und besuchte ehemalige Kindersoldaten.

Ich kann den Aufwand nur unterstützen. Der Entwickler ist der zentrale Teil des Spiels. Und genau wie ein guter Schauspieler sich für seine Rolle thematisch oder lokal vorbereitet, mit Leuten über Erfahrungen spricht und diese Informationen dann zu einem Teil seiner Darstellung werden lässt, sollte ein tiefer Einblick in etwas generell immer helfen, ein besseres Produkt zu erstellen.

Außerdem hat ein bisschen Sonne noch niemandem geschadet. Es sei denn man eine Person leidet unter Xeroderma pigmentosum oder anderen Krankheiten, bei denen Licht sehr wohl schadet. Mein Tipp an alle Leser: Die 2 Wörter nicht googeln.

Quelle: IGN