USB Adapter für DualShock & PS Now am PC/Mac

DualShock Adapter PS4 PS Now PC Mac

Sony stellt einen USB Adapter für den DualShock vor, mit dem ihr z.B. Remote Play einfacher am PC oder Mac nutzen könnt. Der Stick kommt im September. Hier lest ihr, wozu ihr ihn einsetzen könnt und was er euch kostet.

Wann & Preis

Erscheinen wird der Stick im September, der Preis – obwohl noch nicht definitiv – wird zwischen 20 und 30 Euro liegen. Man kann sich streiten, ob man den Stick braucht, es gibt Software, die das Bluetooth des DualShocks anspricht und ihn funktionstüchtig macht. Der Stick ist aber natürlich offiziell & unterstützt die Sony Apps nativ.

Remote Play mit dem USB Adapter für den DualShock

Die App für PS4-Remote-Play könnt ihr nutzen, um das PS4-Spielen auf euren PC/Mac zu streamen. Mit dem USB Adapter könnt ihr dann den DualShock einfach weiter nutzen.

Wer PS Remote Play auf einem PC laufen lassen möchte, benötigt:

  • Windows 7 (SP1), 8.1 oder 10
  • 3.5 GHz Intel Core i3, 3.8 GHz AMD A10 oder schneller
  • 2 GB RAM
  • 5Mbit Leitung (nicht vergessen, die PS4 überträgt euch das Signal via Internet auf den gewählten Bildschirm) oder schneller

PS Now – Exklusive PlayStation Spiele am PC

DualShock Adapter PS4 PS Now PC Mac

Neu ist die Ankündigung, dass Sony PS Now – den hauseigenen Abo-Service für Spiele – zukünftig dazu nutzen möchte, Spiele im PS Now Angebot auch auf PCs spielbar zu machen. In der offiziellen Pressemeldung wird z.B. von den Exklusiv-Titeln Uncharted, God of War oder The Last of Us gesprochen.

Ich habe PS Now noch nicht ausprobiert und keinerlei Erfahrungen damit. Aktuell sind wohl über 400 Spiele in der PS Now Bibliothek enthalten. Meine persönliche Meinung zu diesem Schritt ist: Hört damit auf, solange es noch geht. Die Spiele machen die Konsole. Die Konsole ist Mittel zum Zweck. Wenn es aber keine Konsole mehr gibt, die Millionen Spieler gleichzeitig mit identischer Hardware erreichen kann, weil alle Spiele sowieso auf einem PC laufen – den selben Weg, den Microsoft einschlagen will, da sie mit der Xbox kein schnelles Geld drucken können wie mit Windoof-Lizenzen.

Ich bin für Hardware-Generationen, die Studios eine Garantie geben, dass Spieler auf ihnen bestimmte Titel spielen können. Natürlich sollen die Titel gerne parallel auf PCs erscheinen. Aber der Komfort einer Konsole übertrifft den eines PCs in jeglicher Hinsicht. Und nicht umsonst steigen die Verkäufe auf Konsolen rasant, während sie auf der PC Plattform stagnieren oder sogar einfallen – Raubkopien! Wer kauft etwas, dass er auch schnell und vor dem eigentlichen Release auch schnell runterladen kann? All das umgeht man mit einer Konsole – und das ist perfekt. Denn die Entwickler wissen, ein Absatz ist bei Qualität gegeben. Das bedeutet, sie können neue Dinge ausprobieren, Investitionen in Projekte tätigen, von denen sie sich unsicher sind, dass sie Geld verdienen werden.

The Witcher 3: Wild Hunt wurde mit einem vergleichsmäßig (im Vergleich zu z.B. Bethesda AAA-Titeln) niedrigem Budget erschaffen. Das Spiel hat sich sehr gut verkauft – und zwar primär auf den Konsolen – jetzt hat CD Projekt Red Geld, kann re-investieren und neue Projekte umsetzen. Das ist die freie Marktwirtschaft im bestmöglichen Beispiel. Das ist Kapitalismus, dafür lebe ich. Aber was man nicht machen sollte, ist ein Stück Hardware aus der Gleichung ziehen, um mehr Unsicherheit bei Spiele-Entwicklern herzustellen, weil sie nie wissen, wie hoch der Anteil an Raubkopien ihres AAA-Spiels diesmal wird.

Lange Rede, das ist der Sinn: Digitale Downloads sehr gut, mehr Geld an die Entwickler, mehr Komfort. Aber die Plattform MUSS ein Faktor bleiben und kann nicht in den Hintergrund sinken. Deshalb hoffe ich, dass Sony PS Now wieder umbaut und der Dienst nur auf ihrem Gerät funktioniert (da der Abo-Gedanke an sich für einige Spieler nicht fürchterlich ist).