Gameplay Video & Eindruck

Seit Benedict Cumberbatch Sherlock Holmes in das 21. Jahrhundert befördert hat, wofür ich ihn nach wie vor applaudiere, ist der Sherlock Charakter wieder in das Bewusstsein der Leute gekommen. Auch auf der PS4 gibt es neue Abenteuer für den beliebtesten Privatdetektiv der Welt, denn am 10. Juni 2016 erscheint das neue Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter.

Ich persönlich war schon Sherlock Holmes Fan und hatte alle Conan Doyle Bücher gelesen, als Benedict Cumberbatch noch nicht mal für die Rolle vorgesprochen hatte. Ja, so alt bin ich schon. Nichts desto trotz, Sherlock Holmes ist die Vorlage für viele – wenn nicht sogar die meisten – Verbrechens-Lösende-Fernsehserien die es gibt. Die Bücher sind nicht so gut wie die meisten Interpretationen, insbesondere die neuste Cumberbatch Variante, so sehe jedenfalls ich es.

Aber, um diesen abschweifenden Gedanken zu Ende zu denken, das Original spielt in der Zeit, in der die PS4 Spiele handeln. Ich habe bereits Crimes and Punishment gespielt und werde selbstverständlich The Devil’s Daughter spielen und für euch testen. Mir liegen Spiele wie dieses am Herzen, da sie eine völlig andere Richtung einschlagen, als der normale AAA-Titel. Puzzle-Spiel mit 3rd Person und Open-World ist etwas, das normalerweise nicht Hand-in-Hand geht. Die Sherlock Holmes Spielserie beweist, dass es doch geht.

Trailer & Gameplay Material

Ich habe 2 Videos, die ich präsentieren kann. Zuerst einen Trailer, der etwas Gameplay Material enthält, aber vor allem Spannung bzgl. Story aufbaut.

Und dann ein Video mit tatsächlichen Gameplay Szenen. Fast wäre ich inmitten dieses Videos ausgeflippt, weil immer nur die Cutscenes gezeigt wurden und ich Angst hatte, dass mein größter Kritikpunkt aus Crimes & Punishment wiederkehren würde.

Story

Sherlock hat eine Tochter? Das lasse ich besser kommentarlos stehen. Oder geht es doch um eine andere Tochter und ich (und alle anderen Pressemitarbeiter) haben den Trailer falsch verstanden? Sherlock Holmes Geschichten sind eigentlich immer spannender Natur, eingemischt ist meist etwas Surreales, was sich dann normalerweise als natürliches Phänomen entpuppt.

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Gameplay

Kommen wir zum Fleisch des Artikels: An Crimes and Punishment hat mich gestört, dass man wie an einer unsichtbaren Linie entlang gehen musste. Mit Open-World hatte der Vorgänger zu The Devil’s Daughter deshalb nicht mal im Ansatz etwas zu tun. Erschwert wurde dies auch durch eine fürchterliche Steuerung (wie ich fand).

Das neue Spiel zeigt im Gameplay zwar Bekanntes, etwa dem Analysieren einer Szene oder Person, einem quasi Zeit-Stehenbleiben, während Normalsterbliche Minuten damit verbringen können, alle Details aufzunehmen, was Sherlock in einer Sekunde schafft. Aber wir sehen eben auch, wie Sherlock durch die Straßen geht und in eine Bar geht um dort seine Ermittlung fort zu führen.

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Ich vermute trotzdem, dass die Level geschlossen sein werden und man nur begrenzt das Open-World-Feeling bekommt. Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung für die Serie. Aktuell sind noch nicht allzu viele Spielvideos veröffentlicht wurden, evtl. irre ich auch und sie haben ein relativ offenes London gebaut, in dem man sich extern von Story und Missionen frei bewegen kann. Ich würde es applaudieren.

Ich erwarte nicht sonderlich viel von der Grafik, ich denke Thief PS4 Niveau sollte drin sein, aber vermutlich nicht viel mehr. Ich binde euch folgend alle Screenshots ein, die ich auftreiben konnte. Die Grafik sieht scharf, aber eben nicht grandios-Uncharted4-mäßig aus. Trotzdem ein Fortschritt zur letzten Installation der Sherlock Holmes Spielserie.

Eure Meinung

Was haltet ihr von The Devil’s Daughter? Werdet ihr es ausprobieren? Habt ihr es schon eifrig vorbestellt? Dachtet ihr bis eben, dass Benedict Cumberbatch im Spiel die Hauptrolle spielt und seid jetzt maßlos enttäuscht? Alles rein in die Kommentare.